Hier beantworten wir Fragen, die uns Kunden immer wieder stellen. Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gern persönlich.
Darf ich heute noch einen Kaminofen oder Kachelofen einbauen?
Ja. Kaminöfen, Kachelöfen und Kamine dürfen weiterhin eingebaut und betrieben werden. Voraussetzung ist ein geeigneter Schornstein und die Abstimmung mit Ihrem Bezirksschornsteinfeger. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) regelt Heizungsanlagen. Einzelraumfeuerstätten wie Kaminöfen zählen nicht dazu.
Muss mein alter Ofen ausgetauscht werden?
Ältere Kaminöfen und Heizeinsätze müssen nach der 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung (1. BImSchV) Grenzwerte für Staub und Kohlenmonoxid einhalten. Die Übergangsfristen sind gestaffelt nach dem Datum der Typprüfung und inzwischen abgelaufen. Die letzte Frist endete am 31.12.2024 für Geräte mit Typprüfung bis zum 21. März 2010. Erfüllt ein Ofen die Werte nicht, muss er nachgerüstet, ausgetauscht oder stillgelegt werden. Es gibt Ausnahmen, zum Beispiel für Herde und Backöfen, offene Kamine, die nur gelegentlich genutzt werden, und Öfen, die vor 1950 errichtet wurden. Ob Ihr Ofen betroffen ist, klärt der Bezirksschornsteinfeger. Wir tauschen alte Heizeinsätze gegen moderne, sparsame Einsätze aus, oft im vorhandenen Kachelofen.
Gibt es Förderung für einen Kaminofen?
Klassische Kaminöfen und Kachelöfen werden in der Regel nicht über die staatliche Heizungsförderung bezuschusst. Für bestimmte Holz- und Biomasseheizungen, die das ganze Haus beheizen, gibt es
Förderprogramme. Die Bedingungen ändern sich häufig. Informieren Sie sich deshalb vor der Auftragsvergabe aktuell, zum Beispiel bei einem Energieberater.
Kachelofen oder Kaminofen: Was passt zu mir?
Ein Kaminofen gibt seine Wärme schnell ab und eignet sich, wenn Sie den Raum kurzfristig aufheizen möchten. Ein Kachelofen speichert die Wärme und gibt sie über viele Stunden gleichmäßig ab. Welche
Lösung passt, hängt von Raum, Heizgewohnheiten und Schornstein ab. Wir beraten Sie in unserer Ausstellung.
Welches Holz eignet sich?
Verwenden Sie nur trockenes, naturbelassenes Scheitholz mit einer Restfeuchte unter 20 Prozent. Mit einem einfachen Feuchtemessgerät können Sie das selbst prüfen. Lagern Sie frisches Holz luftig und
überdacht, in der Regel ein bis zwei Jahre. Lackiertes oder behandeltes Holz, Spanplatten und Abfälle dürfen nicht verbrannt werden.
Wie heize ich richtig an?
Zünden Sie das Feuer von oben an: unten größere Scheite, darüber kleineres Holz und Anzünder. So brennt das Holz sauberer und der Ofen raucht weniger. Drosseln Sie die Luftzufuhr nicht zu stark, ein schwelendes Feuer verschmutzt Ofen und Schornstein.
Wie oft muss mein Ofen gewartet werden?
Der Schornsteinfeger kehrt und prüft regelmäßig nach den gesetzlichen Vorgaben. Zusätzlich empfehlen wir einen Check vor jeder Heizsaison: Dichtungen, Schamotte, Sichtscheibe und Zugregelung. Wir
übernehmen Reinigung, Wartung und Reparatur.
Fliesen oder Naturstein: Was ist besser?
Fliesen sind pflegeleicht und in fast jeder Optik erhältlich. Naturstein ist langlebig und jedes Stück ein Unikat, braucht aber je nach Steinart etwas mehr Pflege. Wir zeigen Ihnen Muster und beraten
zu Ihrem Einsatzbereich.
Welcher Naturstein eignet sich für Bad oder Küche?
Das hängt von Feuchtigkeit, Rutschhemmung und Pflegeaufwand ab. Nicht jeder Stein ist für jeden Bereich gleich gut geeignet. Wir beraten Sie bei der Auswahl.
Muss Naturstein imprägniert werden?
Je nach Steinart ist das empfehlenswert, weil manche Steine Flecken leichter aufnehmen. Wir empfehlen das passende Mittel und geben Ihnen Pflegehinweise mit.
Kann ich Fliesen auf eine Fußbodenheizung legen?
In der Regel ja. Fliesen leiten Wärme gut. Aufbau, Kleber und Fugen stimmen wir auf die Fußbodenheizung ab.
Was muss ich bei Belägen im Außenbereich beachten?
Beläge auf Terrassen und Außentreppen müssen frostbeständig und rutschhemmend sein. Ebenso wichtig ist ein fachgerechter Aufbau mit Gefälle, damit Wasser abläuft und keine Frostschäden entstehen.
Woran erkenne ich, dass Sandstein saniert werden sollte?
Typische Zeichen sind Absanden, Risse, Ausbrüche und starke Verschmutzung. Bei einer Besichtigung beurteilen wir den Zustand und schlagen die passende Sanierung vor.